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Unsere Passivhauskreise widmen ihre Tätigkeit der Verbreitung der Passivhausbauweise in den entsprechenden Landkreisen

 

Als Organisationsform wurde der eingetragene Verein gewählt. Die einzelnen Vereine arbeiten eng mit der bestehenden Dachorganisation „IG-Passivhaus Deutschland" zusammen und sehen das Passivhausinstitut in Darmstadt als Wissensbasis.

 

Intention

Das ökologische Passivhaus kann dem Wunsch nach Wohnqualität, Komfort und Behaglichkeit sowohl im Wohnungsbau als auch bei Bürogebäuden, Schulen, Ämtern oder Kindergärten in bisher kaum erreichter Qualität gerecht werden und stellt derzeit das konsequenteste Konzept nachhaltigen Bauens dar.

Die Realisierung von Passivhäusern und -gebäuden setzt bei Beratern, Architekten, Fachplanern und Professionisten hohes Detailwissen, große Sorgfalt in der Ausführung und professionelle Qualitätssicherung voraus. Die Passivhauskreise wollen einen Beitrag zur Verbreitung dieses Wissens und zur Sicherung der Qualitätsmaßstäbe leisten und verfolgen insbesondere folgende Ziele:

Ziele:

(1)    Verbreitung von Informationen und Know-how zum Passivhausstandard in den jeweiligen Landkreisen.

(2)    Förderung der Erstellung von Passivhäusern und Einbringung des fachspezifischen Know-Hows durch die Mitglieder der Vereine im privaten und öffentlichen Bereich.

(3)    Vernetzung und Einbindung aller am Passivhaussektor tätiger Personen und Gewerbe insbesondere Beratende, Planende, und Bauausführende.

(4)    Die Passivhauskreise betreiben gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Bekanntheit des Passivhauses in der Region, informiert über gebaute Objekte, Nutzerfahrungen und entkräftet Vorurteilen.

(5)    Die Passivhauskreise setzten sich auf politischer Ebene für die schnelle Verbreitung des Standards in den Landkreisen ein und forcieren die Errichtung öffentlicher Passivhaus-Gebäude.

(6)    Die Passivhauskreise dienen als Kommunikations-Netzwerke für Passivhausinteressierte.

(7)    Die Passivhauskreise unterstützen die regionalen mittelständischen Handwerksbetriebe, die aufgrund ihrer qualitativ hochwertigen Arbeiten besonders geeignet für die Erstellung von Passivhäusern sind.

(8)    Die regionalen Handwerksbetriebe sind häufig ersten Kontaktadressen und Ansprechstellen für Bauinteressierte. Somit fördern die Ziele unserer Vereine, hohen Kenntnisstand aller am Bau Beteiligten in der Region anzubieten, entsprechend den Bau solcher energieeffizienter Gebäude.  

(9)    Die Vereine kooperieren mit Hochschulen, im speziellen mit der Fachhochschule Rosenheim, und weiterführenden Berufsbildenden Schulen in der Region, und sorgen so für ständigen Wissensaustausch.

(10)  Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Erstellung energieeffizienter Gebäude werden von den Vereinen unterstützt.  Dies gilt auch für die wärmetechnische Sanierung bestehender Gebäude.

Die Vereine verfolgen gemeinnützige Zwecke und  sind nicht auf Gewinn gerichtet.

 

Die Vereine orientieren ihre Tätigkeit an folgenden Prinzipien:

Nachhaltigkeit

Unabhängigkeit

Überparteilichkeit

Kooperation

Vernetzung

Ökologisch – ökonomisch – sozial optimierend